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Was deckt meine Motorradversicherung ab?
Die Motorradsaison wird jedes Jahr von jedem Biker heiß herbeigesehnt. Und in den Monaten Februar und März absolvieren die meisten ihren Motorradführerschein und brauchen eine Motorradversicherung.
Das Frühjahr hat es in sich für die Motorradliebhaber. Die eingeschworenen Biker holen ihr Motorrad aus der Garage, putzen es liebevoll, polieren die Felgen und sämtliche Metallteile am Bike. Glänzen soll es, das erste Motorradtreffen im Jahr steht vor der Tür und vor allem: der erste Ausflug. Sobald die ersten Sonnenstrahlen nach dem kalten Winter hervorkriechen und das Wetter etwas milder wird, beginnt die Motorradsaison. Statistisch gesehen werden im Februar und im März die meisten Führerscheine für das Motorrad ausgegeben und in den Monaten Februar bis April trudeln die meisten Anträge auf eine Motorradversicherung bei den Versicherungsgesellschaften ein.
Hierzu sollte man wissen, dass ein Motorrad versicherungstechnisch ähnlich behandelt wird wie ein Auto. Der Halter zahlt Steuern und vor allem die Versicherung. Die Prämie wird meist als Einmalprämie für ein komplettes Jahr bezahlt. Wer das Motorrad als Zweitfahrzeug anmeldet, profitiert meist vom Schadensfreiheitsrabatt der bereits bestehenden Autoversicherung. Grundsätzlich deckt die Motorradversicherung sämtliche Haftpflichtrisiken ab und ist vergleichbar mit der Auto-Haftpflichtversicherung. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der Größe des Motorrads, bei vielen Versicherern auch nach der Höhe des Schadensfreiheitsrabatts für ein angemeldetes Auto, nach der Anzahl der Führerscheinjahre und eventuell auch nach den Angaben, die durch den Vorversicherer bestehen. Die Motorradversicherung bietet also die gleichen Leistungen wie die Kfz-Haftpflichtversicherung. Jedoch sollte ein Motorradfahrer sich darüber im Klaren sein, dass er seinen Teil zur Sicherheit beizutragen hat.
Als Motorradfahrer ist man selbstverständlich viel unfallgefährdeter als ein Autofahrer. Aus diesem Grund gibt es die Pflicht, den Schutzhelm zu tragen – für eingefleischte Motorradfahrer ist dies so oder so keine Diskussionsfrage. Der Helm gehört zur Motorradkleidung ebenso wie eine geeignete Motorradhose und eine entsprechende Motorradjacke. Beides sollte aus stabilem Leder sein und an den relevanten Stellen besonders gepolstert – zwischen einer Lederhose und einer Motorradlederhose gibt es riesige Unterschiede und dies nicht grundlos. Auch die richtigen Motorradstiefel sind ein wichtiges Sicherheitskriterium. Halstuch und Nierengurt sind zusätzliche Maßnahmen, die man ergreifen kann und auch sollte, um größtmögliche Sicherheit zu erlangen.


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