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Sprachreisen: für Jugendliche eine besondere Erfahrung
In Deutschland entscheiden sich jährlich 10.000 Schüler für Sprachreisen für Jugendliche. In Bezug auf den Spracherwerb weiß mittlerweile jeder: je früher desto besser!
Für Beruf und Schule sind Sprachreisen in besonderem Maße attraktiv, denn hier werden sprachliche Fähigkeiten intensiv und in kürzester Zeit vermittelt. Ganz im Sinne der englische Redewendung „the early bird catchest he worm“ empfiehlt sich ein Auslandsaufenthalt in Form einer Sprachreise im möglichst jungen Alter, denn so können gute Sprachkompetenzen bereits im frühzeitig gefestigt werden. Aus diesem Grunde entscheiden sich in Deutschland jährlich 10.000 Jugendliche und ihre Eltern für einen Aufenthalt im Ausland, um intensiv eine Fremdsprache, in den meisten Fällen Englisch, zu erlernen bzw. Sprachfähigkeiten zu vertiefen und zu verbessern.
Sprachreisen für Jugendliche richten sich an die Personengruppe im Alter von 15 bis 18 Jahren. Da Jugendliche in Deutschland durch die Schulpflicht an den Schulbesuch gebunden sind, fällt die Wahl bei der Inbetrachtziehung eines Auslandaufenthaltes häufig auf ein Schuljahr in einer Gastfamilie im Ausland. Es muss allerdings nicht immer ein ganzes Jahr sein. Viele Veranstalter bieten auch halb- oder vierteljährige Programme an. Es gilt dennoch anzumerken, dass sich die Austauschschüler meist erst nach mehreren Wochen eingelebt haben.
Die Organisation des Sprachaufenthaltes verläuft in der Regel so, dass sich derjenige, der sich für einen solchen Aufenthalt interessiert, seine Bewerbung zumeist bis zum Frühjahr des Reisejahres bei einem Veranstalter vorlegt. Nach erfolgreich verlaufenden Auswahlgesprächen und Vertragsabschluss ist der Veranstalter verpflichtet, sich um eine Gastfamilie und einen Schulplatz zu kümmern.
Sprachreisen für Jugendliche und insbesondere ganze Schuljahre an ausländischen Schulen sind nicht gerade günstig. In Abhängigkeit von dem Veranstalter und dem Zielland variieren die Preise zwischen 4.000 und 12.000 Euro für ein Jahr. Die zu erbringenden Beträge verwendet der Sprachreiseveranstalter für Hin- und Rückflug, Organisation, Betreuung vor Ort sowie Versicherungen. Auch ein Taschengeld, in den USA sind es monatlich etwa 150 bis 250 Euro, sollte eingeplant werden. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. Beispielsweise vergibt der Deutsche Bundestag pro Wahlkreis ein Stipendium für die USA. Bewerbungsschluss ist hier immer der 10. September des Vorjahres. In einigen Fällen kann auch Bafög beantragt werden. Auch hier ist ein rechtzeitiges Organisieren empfehlenswert.


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