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Die Cash-Reserve

Liquide Mittel als grundlegendes Absicherungsinstrument

Auch wenn Aktien und Derivate auf lange Sicht die höheren Rendite bringen, eine Cash-Reserve empfiehlt sich bei jeder Anlagestrategie. Liquide Mittel reduzieren das Risiko, das von kurzfristigen Kursschwankungen, Konsolidierungen und Crashs ausgeht. Kauft man zu teuer und sinkt dadurch das Volumen des eigenen Aktien- oder Derivatedepots, kann man zu günstigeren Kursen nachkaufen. Hat sich das eigene Depotvolumen durch Kurssteigerungen vergrößert, sollte man entsprechend Aktien oder andere Risikopapiere (Zertifikate, Derivate) verkaufen. Durch dieses Vorgehen bleibt die Cash-Quote stabil.

Je nach Unsicherheit des Marktumfeldes und der eigenen finanziellen Situation, sollte die Cash-Quote erhöht oder aber der Cash-Anteil schrittweise abgebaut werden. Die richtige Cash-Quote ist dabei auch abhängig von der individuellen Risikoneigung, daher auf welchen Anteil seines Vermögens ist man bereit vorübergehend (theoretisch auch dauerhaft) zu verzichten, z.B. im Falle eines globalen Aktiencrashs. Denn benötigt man (unerwartet) Geld, kann man Zinspapiere zu vergleichsweise stabilen Kursen verkaufen bzw. Tagesgeld direkt „verkonsumieren“.

von Sascha Röhl  
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