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Lohnt sich ein Sparbrief für mich?

Sparen und dabei attraktive Zinsen kassieren – der Sparbrief ist eine Alternative zum Festgeld und Tagesgeld. In Zeiten unsicherer Kapitalmärkte stellt der Sparbrief zudem eine sichere Möglichkeit der Geldanlage dar.

Was ist ein Sparbrief? Dabei handelt es sich um ein festverzinstes Anlageprodukt, bei dem Laufzeit und Zinsen über die gesamte Anlagedauer festgeschrieben werden. Die Laufzeit beträgt bis zu maximal zehn Jahren und macht aufgrund der festen Verzinsung eine optimale Finanzplanung für Anleger möglich. Sparbriefe werden von nahezu allen Banken sowie Sparkassen angeboten und unterschieden sich stark in ihren Konditionen.

Der klassische Sparbrief wird hierbei zu seinem Nennwert erworben und jährlich verzinst, wobei die Zinsen zur freien Verfügung gestellt werden. Bei abgezinsten Sparbriefen hingegen werden die zu erwartenden Zinsen im Voraus vom Nennwert abgerechnet, womit sich ein günstigerer Kaufpreis ergibt. Eher seltener werden Sparbriefe mit steigenden Zinssätzen vergeben, die sich in ihrer Gestaltung am Modell der Bundessschatzbriefe orientieren.

Wie werden ein Sparbriefe angelegt? Der Bankkunde entscheidet sich zunächst für einen verfügbaren Vermögensbetrag, welchen er gern in Form eines Sparbriefes zinsgünstig anlegen möchte. Beachtet werden muss hierbei lediglich, dass manche Banken eine Mindestanlagesumme fordern und dass das Geld erst nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit wieder zur Verfügung steht. Entgegen dem Tagesgeld ist demnach beim Sparbrief keine freie Verfügbarkeit des Anlagebetrages geboten. Über seinen angelegten Betrag bekommt der Bankkunde dann eine Urkunde ausgehändigt, auf der der jeweilige Nennwert verzeichnet ist. Das Kreditinstitut geht mit dieser Urkunde, die Verpflichtung ein, seinem Kunden den angelegten Betrag zu einem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt sofort zur Verfügung zu stellen.

Lohnen sich Sparbriefe? Sparer, die den angedachten Betrag über die gesamte Laufzeit entbehren können, erhalten hiermit eine lukrative, zinsgünstige Anlagemöglichkeit. Die Zinshöhe orientiert sich hierbei am Niveau des Finanzmarktes; zu erwarten sind etwa vier bis fünf Prozent Zinsen. Ähnliche Zinsen bietet das Tagesgeldkonto, auf welches jedoch ein tagesaktueller Zugriff in voller Höhe möglich ist. Sparbriefe lohnen sich also, wenn der angedachte Betrag auf „die hohe Kante“ gepackt werden und nicht zeitnah ausgegeben werden soll. Sparbriefe als auch Tagesgeldkonten bieten durch den Einlagensicherungsfonds eine maximale Anlagesicherheit.

von Niklas Friedrich  
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