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Zum Thema Darlehen: Eigenheimzulage Darlehen, wann sollte man das Nutzen?

Das Darlehen Eigenheim ist nicht mehr für jeden zu haben. Nur wer noch Anspruch auf die mittlerweile gestrichene Eigenheimzulage hat, kann dieses Kreditmodell beantragen.

Die Eigenheimzulage gibt es seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr. Diese staatliche Förderung unterstützte mit bis zu 1.250 Euro jährlich den Privatkauf von Immobilien. Anspruch auf die Eigenheimzulage hat nur noch, wer 2005 einen notariellen Kaufvertrag geschlossen oder einen Bauantrag gestellt hat. Das Datum des Einzugs oder der Fertigstellung spielen keine Rolle. Die Eigenheimzulage kann, wenn das Geld von einer Bank vorfinanziert wird, ein Ersatz für das Eigenkapital sein. Es bleibt aber immer nur ein Darlehen Eigenheim. Durch den Verkauf der Immobilie entfällt die Förderungsgrundlage. Die Restschuld dieser Vorfinanzierung muss zurückgezahlt werden. Nun gibt es zwei Arten von Darlehen Eigenheim: 1. Die Kapitalisierung der Eigenheimzulage, 2. eine Vollfinanzierung mit laufenden Zinsraten.

Bei der Kapitalisierung wird ein Auszahlungsbetrag berechnet, sodass die jährlichen Zahlungen der Eigenheimzulage die kompletten Zins- und Tilgungsraten abdecken.

Bei der Vollfinanzierung mit laufenden Zinsraten entspricht der Kredit- und Auszahlungsbetrag in der Regel der Summe der Eigenheimförderung. Die Eigenheimförderung dient dann ausschließlich zur Tilgung dieses Darlehens. Es werden daneben die laufenden Zinsen gezahlt.

Beide Varianten können dazu genutzt werden, die monatlichen Raten für die Gesamtfinanzierung zu reduzieren. Die Darlehen sind nicht gerade billig, deshalb sollte man überlegen, ob eine Reduzierung der Ratenbelastung unbedingt notwendig ist. Sinnvoller wäre es, die Eigenheimzulage beispielsweise für Sondertilgungen zu verwenden.

Insgesamt ist das Eigenheimzulage-Darlehen nur sinnvoll für einen Kreditnehmer, der Anspruch auf die Eigenheimzulage hat und über wenig Eigenkapital verfügt. Das Darlehen Eigenheim ist aber nur ein Baustein einer Gesamtfinanzierung. Es gibt noch andere Möglichkeiten und Wege, sein eigenes Heim zu finanzieren. Von Banken, Bausparkassen und anderen Kreditinstituten werden Angebote zur Immobilienfinanzierung bereitgestellt. Wer kreditwürdig ist, bekommt ein Darlehen zur Finanzierung seines Eigenheimes. Es gibt für jeden Kredit unterschiedliche Konditionen, weshalb man gut vergleichen sollte.

Die neue staatliche Förderung für den Erwerb eines Eigenheimes ist die Eigenheimrente oder auch Wohn-Riester genannt. Broschüren und Antragsformulare hierfür gibt es ebenfalls bei Banken und Kreditinstituten.

von Rüdiger Wolf  
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