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Wie geht man mit einer Beziehungskrise um?
Die erste Beziehungskrise gibt es bei den meisten Paaren in dem Moment, wo man von der rosaroten Wolke so langsam wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommt.
Wenn der erste Überschwang der Gefühle vorbei ist, dann fängt die eigentliche Beziehungsarbeit erst an. Das ist der Punkt, wo sich häufig eine erste Beziehungskrise zeigt, deren Art der Bewältigung über die weitere Entwicklung der Partnerschaft entscheidet. Der wichtigste Aspekt dabei ist Ehrlichkeit und ein bisschen Mut. Wer diese erste Beziehungskrise konstruktiv meistert und eine gesunde Streitkultur entwickelt, bei der ein sachlicher Meinungsaustausch möglich ist, der in einem für beide Seiten gangbaren Kompromiss endet, der hat schon eine solide Basis für die Zukunft geschaffen.
Beziehungspflege ist harte Anpassungsarbeit, denn hier müssen verschiedene Interessen und unterschiedliche Wünsche und Ziele unter einen Hut gebracht werden. Wichtig ist es, mit einer Aussprache nicht so lange zu warten, bis sich die Beziehungskrise so weit hoch geschaukelt hat, dass die Auseinandersetzung mit der zugrunde liegenden Problematik in den Hintergrund tritt und von Emotionen wie Wut oder Enttäuschung überlagert wird.
Die Kunst dabei ist es, an das klärende Gespräch so heranzugehen, dass man sich auf einer sachlichen Basis miteinander verständigen kann. Ist das im ersten Anlauf nicht möglich, sollte man das Gespräch abbrechen und eine kleine Pause einlegen, in der beispielsweise der eine Partner einen kleinen Spaziergang macht und der andere einen Kaffee kocht. So werden die im Streit oft überschäumenden Emotionen erst einmal auf ein verträgliches Maß gebracht.
Einige Paare führen das klärende Gespräch zur ersten Beziehungskrise auf neutralem Boden. Dabei kommt zum Tragen, dass beide Beteiligte die Schutzatmosphäre ihrer eigenen Wohnung verlassen müssen und nicht einer diesen Vorteil als Druckmittel gegen den anderen einsetzen kann.
Ein entscheidender Fehler ist es, wenn man die einmal begonnene Klärung offener Fragen auf halbem Wege abbricht. Dann ist schon vorprogrammiert, dass man sich damit noch einmal auseinander setzen muss. Das kann man vermeiden, wenn man ganz offen über das Pro und Contra verschiedener Lösungsansätze spricht und sich gemeinsam für eine Variante entscheidet.
Das schließt nicht aus, dass man im weiteren Leben dazu auch andere Kompromisse finden muss, die sich aus neuen äußeren Erfordernissen ergeben können, aber damit ist erst einmal mittelfristig eine Ursache für eine weitere Beziehungskrise ausgeschlossen.


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geschrieben am 09:21:41 16.02.2009
mein freund sagt er liebt mich überalles?aber egal wo ich ihn berühre oder küsse außer an seinem allerheiligen.es macht ihn nicht an.kann er mich doch eigentlich nicht lieben?er sagt es turnt ihn nicht an.sei verloren geganngen durch seine neurotamitis.kann ich das glauben?????