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Ernährungsregeln DGE: vollwertig und gesund essen und trinken

Auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauend hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 10 Regeln formuliert und veröffentlicht, die helfen sollen, gesund und gleichzeitig genussvoll zu essen.

Für ein langes Leben und mehr Lebensqualität, so lautete die Devise der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Auf ihr basierend wurden von dem gemeinnützigen Verein 10 Regeln aufgestellt, die helfen, sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Die 10 Ernährungsregeln DGE für eine gesunde Ernährung werden im Folgenden dargestellt:

1. Vielseitig essen. Vielseitiges Essen ist wichtig für Körper und Seele. „Gesunde“, „ungesunde“ oder gar „verbotene“ Lebensmittel gibt es nicht. Vielmehr kommt es auf die Menge, die Auswahl an Gerichten und die gewählte Kombination an.

2. Getreideprodukte essen. Für eine gesunde Ernährung ist es von elementarer Bedeutung mehrmals am Tage eine auseichende Portion an Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Getreideflocken zu sich zu nehmen. Am besten wählen Sie Vollkornprodukte, da diese für den Körper besonders wichtige Nährstoffe enthalten. Zusätzlich enthalten diese Lebensmittel kaum Fett, dafür aber in hohem Maße Mineral- und Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

3. Gemüse und Obst essen. Um seinen Körper mit reichlich Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und sekundären Pflanzstoffen wie Carotinoide und Flavonoide versorgen zu können, ist es sinnvoll und empfehlenswert jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse zu verzehren. Dieses sollte möglichst frisch oder nur kurz gegart sein, da sein Gehalt an Vitaminen und Minerastoffen dann am höchsten ist.

4. Täglich Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Essen Sie einmal pro Woche Fisch. Fleisch, Wurst und Eier hingegen sollten nur in Maßen zu sich genommen werden. Diese Lebensmittel beinhalten wertvolle Nährstoffe wie Jod und Omega-3-Fettsäuren beispielsweise in Seefisch. Fleisch hat den Vorteil, dass es viel Eisen sowie die Vitamine B1, B6, und B12 enthält. Es wird eine Menge von 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche empfohlen.

5. Fett und fettreiche Lebensmittel nur in geringem Maße verzehren. Ein zu umfangreicher Verzehr von Nahrungsfett macht uns fett und fördert zudem langfristig Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Deshalb sollte darauf geachtet werden, nicht mehr als 70 bis 90 Gramm Fett (möglichst pflanzlich) am Tage zu sich zu nehmen.

6. Zucker und Salz nur in Maßen. Verwenden Sie Zucker, Zuckerersatz und Salz nur gelegentlich. Würzen Sie lieber mit Gewürzen und Kräutern und verwende Sie wenn dann nur jodiertes Salz.

7. Auf reichlich Flüssigkeit achten. Wasser ist essentiell für eine gesunde Ernährung. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter am Tag und nehmen Sie alkoholische Getränke nur gelegentlich und in kleinen Mengen zu sich.

8. Gerichte schmackhaft und schonend zubereiten. Ihr Essen sollten Sie bei möglichst niedrigen Temperaturen, möglichst kurz und mit nur wenig Wasser und Fett garen, denn dies beugt der Bildung schädlicher Verbindungen vor und schont die Nährstoffe.

9. Sich Zeit nehmen und das Essen genießen. Bewusstes Essen bedeutet richtiges Essen. Lassen Sie sich also Zeit beim Essen. Es bereitet Freude, regt an und fördert das Sättigungsempfinden.

10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben. Mit dem entsprechenden Gewicht fühlen Sie sich wohl und Bewegung hilft Ihnen beweglich und in Schwung zu beleiben.

von Inga Zimmermann  
Kommentare
Bisherige Kommentare: 1
Autor: Marlene [Gast]
geschrieben am 14:22:42 12.08.2009
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Die DGE sollte ihre Ernährungsempfehlung modifizieren.

Auch fettarme, kohlehydratreiche (insbes. stärkehaltige) Ernährung kann für Übergewicht sorgen.

Besonders Frauen über 40 sollten - aufgrund hormoneller Veränderungen - stärkehaltige Kohlehydrate stark reduzieren.

Dafür sollten Eiweiß und Kohlehydrate in Form von Gemüse sowie Salaten im Vordergrund stehen.

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