0 Bewertungen
rating

Die Besonderheiten der Atemtherapie Asthma

Bei der Atemtherapie Asthma wird den Betroffenen eine Anleitung zur Selbsthilfe gegeben, deren konsequente Anwendung ihnen im Ernstfall das Leben retten kann.

Wer einen Asthmatiker im Umfeld hat oder ein Kind groß gezogen hat, das an Pseudokruppanfällen gelitten hat, der kennt die Problematik. Im Falle eines akuten Anfalles geraten die meisten Betroffenen in Panik. Die Angst führt dazu, dass der Körper aus dem Selbsterhaltungstrieb heraus sich auf Höchstleistungen vorbereitet.

Dafür sorgt das vegetative Nervensystem, das auf gespeicherte Erfahrungen zurückgreift, die im Tierreich unter dem Begriff Instinkt zusammen gefasst sind. Dabei wird auch die Atmung intensiviert, um die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgen zu können, was beim Asthmapatienten einen neuerlichen Panikschub auslöst. Mit der Atemtherapie Asthma lernen die Patienten, diesen Teufelskreis wirksam zu durchbrechen. Dabei geht es vor allem darum, dass sie erfahren und erspüren, dass sie selbst es sind, die ihre Atmung aktiv beeinflussen können und so den gesamten Körper in einen Ruhezustand bringen können. Die Atemtherapie Asthma vermittelt ihnen die verschiedenen Wege, die man dabei gehen kann.

Eine der Möglichkeiten besteht in einer gezielten Veränderung der Körperhaltung, die eine Veränderung der Atemfrequenz und Atemtiefe nach sich ziehen. Auch durch bestimmte Bewegungen kann die Atmung entlastet und stabilisiert werden. Unter der fachkundigen Aufsicht der Therapeuten lernen die Betroffenen, wie sie ihren Atem an den Bewegungen der verschiedensten Muskelgruppen erkennen können. Daraus wird abgeleitet, welche Muskeln gezielt angespannt werden müssen, wenn man eine bestimmte Art der Atmung zur Linderung der Beschwerden erreichen möchte. Häufig geht die Atemtherapie Asthma mit dem Vermitteln fernöstlicher Entspannungstechniken wie zum Beispiel Yoga einher. Diese Kombination ist insofern sinnvoll, als man damit auch eine Verringerung der Herzfrequenz erreichen kann, die einen hochgradigen Erregungszustand binnen kurzer Zeit ausbremsen und damit den Ablauf eines Anfalles deutlich verkürzen kann. Auch der beim Pseudokrupp vorherrschende Hustenreiz kann damit unterdrückt werden. Gibt man dem nämlich nach, verschlimmert sich der Zustand immer mehr. Ähnlich ist es beim Asthmaanfall, der oft dadurch verstärkt wird, dass sich zusätzlich die Muskulatur durch die von der Angst vorm Ersticken verursachten Erregung verkrampft.

von Meik Franke  
Kommentare
Bisherige Kommentare: 1
Autor: Richard Friedel [Gast]
geschrieben am 08:55:37 02.02.2009

Der Spray- und Pillenfundamentalismus des Medizinbetriebs bei Asthma ist erschreckend und grenzt an Quacksalberei mit pseudowissenschaftlicher Tarnung von lebenslanger Medikamenteneinnahme als solide Heilkunst. Die Berührungsängste bezüglich fernöstlichen Atemlehren müssen auch zu bedenken geben. Wenn man Asthma nicht mehr als Lungenleiden sondern als funktionelle Störung der Atmungspumpe ansieht, kommt weiter. Dann wird die unverständliche Abneigung der Mediziner gegenüber Qigong und die Methoden nach den Atemmethoden nach Buteyko und Papworth relativiert. Die Mediziner sind hier berufsblind, leiden unter einer falschen Verankerungsheuristik. Siehe meine Schrift bei http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/AoB.pdf

Empfehlungen
Brand Aktuell
MisterInfo Service: