0 Bewertungen
rating

Die Aromatherapie Pflege als sinnvolle Ergänzung

Die Aromatherapie Pflege findet inzwischen schon in verschiedenen Kliniken Anwendung, um die Heilung von Krankheiten auf natürliche Weise zu unterstützen.

Deshalb gibt es schon erste Überlegungen, die Aromatherapie Pflege als einen festen Bestandteil in die Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern mit aufzunehmen. Dabei ist der Ansatz, dass die aus der Natur in nahezu reiner Form stammenden Wirkstoffe kaum unerwünschte Nebenwirkungen haben, wie es die industriell aus einer Kombination aus natürlichen und chemischen Stoffen hergestellten Arzneimittel fast durchgängig haben.

Nur bei direktem Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten der Atemwege kann die Aromatherapie Pflege unerwünschte Reaktionen in Form von Allergien hervor rufen. Eine nicht ganz neue Erkenntnis ist es, dass die Inhaltsstoffe von verschiedenen Pflanzen antibakteriell wirken. Das wird in der Naturmedizin schon sehr lange ausgenutzt. Auch kann es sein, dass man mit einem rechtzeitigen Beginn einer Aromatherapie Pflege die Ausbreitung einer Infektion verhindern kann und so die massive Gabe von Antibiotika in der Dosierung deutlich niedriger angesetzt werden kann.

Wichtig ist es, zu wissen, dass die Aromatherapie Pflege in keinem Fall eine schulmedizinische Behandlung komplett ersetzen kann. Doch der Arzt kann eine Aromatherapie als Unterstützung empfehlen. Hier kommt auch die Wirkung der verschiedenen Essenzen und Düfte auf das seelische Wohlbefinden zum Tragen. Schon ein kleines Stück der Stimmungsaufhellung trägt dazu bei, dass das körpereigene Immunsystem deutlich besser arbeiten kann. Dafür werden in der Regel die so genannten Hydrolate eingesetzt. Sie entstehen quasi als Abfallprodukte bei der Destillation der ätherischen Öle. Dabei nimmt auch das Wasser, in dem die Blüten und anderen Pflanzenteile aufgekocht werden, einen Teil der die Aromen tragenden Stoffe auf. Dabei ist das Aroma dieses Sudes bei weitem nicht so intensiv wie bei den Extrakten und kann auch zum Beduften von Wohn- und Aufenthaltsräumen eingesetzt werden.

Der Gesetzgeber hat einige rechtliche Vorschriften geschaffen, die sich zu einem großen Teil auch mit den Deklarationspflicht beschäftigen. Diese ist wichtig, weil ein einziges ätherisches Öl aus bis zu 250 verschiedenen Stoffen bestehen kann. Deshalb müssen auf dem Etikett auch bestimmte Sicherheitsmaßnahmen unbedingt mit angesprochen werden.

von Johann Kaiser  
Kommentare
Bisherige Kommentare: 0
Empfehlungen
Brand Aktuell
MisterInfo Service: