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Die Minolta 7000i, ein Klassiker aus den 80ger Jahren
Ende der 1980ger Jahre kam die Minolta 7000i als Nachfolgemodell der Minolta 7000 auf den Markt. Mit deutlichen Verbesserungen in vielen Bereichen fand die Kamera Anwendung im semiprofessionellen Bereich.
Wer heute fotografieren möchte, wird dies in der Regel mit einer digitalen Fotokamera tun. Dieser Marktbereich bietet in heutiger Zeit zahlreiche Modelle, sei es in Form von digitalen Kleinbildkameras oder als Spiegelreflexkamera an. Bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten war die Minolta 7000i als Nachfolger der Minolta 7000 im Handel erhältlich. Im Gegensatz zum Vorgänger, der Minolta 7000, verfügte die 7000i über sogenanntes intelligentes Autofokussystem. Mit dem Modell wurden sowohl Geschwindigkeit als auch Präzision des Autofokus deutlich verbessert. Ein AF-Hilfslicht ermöglichte auch über eine Distanz von mehreren Metern eine entsprechende Fokussierung.
Natürlich mag die Kamera im Vergleich zu modernen Geräten nicht mehr mithalten können. Vergleicht man Kameras heutiger Bauweise, die ebenfalls im semiprofessionellen Bereich angesiedelt sind, mit der Minolta, erscheint die Ausstattung der 7000i äußerst karg. So konnte das Gerät von Werk aus nur vier Programme anbieten. Doch war sie eine der ersten Spiegelreflexkameras, die die Mehrfeldmessung mit drei Sensoren für den Autofokus als festen Bestandteil der Ausstattung hatte.
Um die Kamera zu bedienen, standen insgesamt 12 Tasten sowie drei Schiebeschalter zur Verfügung. Auch wenn dies die Bedienbarkeit äußerst übersichtlich gestaltet, konnte sie nicht als bedienerfreundlich bezeichnet werden. So war es notwendig, um bestimmte Einstellungen und Veränderungen vornehmen zu können, gleichzeitig mehrere Schalter gedrückt zu halten. Über einen Drehregler wäre dies viel einfacher zu lösen gewesen. Um zusätzliche Möglichkeiten bei der Belichtung und verschiedenen Funktionen zu ermöglichen, entwickelte Minolta ein spezielles Chipkarten-System. So kann mit der entsprechende Karte Sportaufnahmen, Bilder von Landschaften, Portraits oder Ähnliches geschossen werden. Gerade für Anfänger, die mit der Fotografie noch nicht so vertraut waren und in den meisten Fällen im Vergleich zum erfahrenen Fotografen deutlich länger benötigten, um sich auf die neue Situation einzustellen, war dies ein recht umständliches Verfahren. Seit der Markteinführung der Minolta 7000i sind mehr als 20 Jahre vergangen. Die Entwicklung auch bei den digitalen Spiegelreflexkameras hat rasante Fortschritte gemacht. Bereits heute ist jedes Kameramodell in diesem Segment der Minolta überlegen. Anspruchsvolle Kameras, die auch im semiprofessionellen Bereich Anwendung finden, gleichen heute bereits kleinen Computern.


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