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Schutz durch einen Kaufvertrag. Muster gibt es im Netz!

Verträge legen die Spielregeln fest und schützen die Parteien vor nachträglichen Forderungen. Erwirbt man etwas, empfiehlt sich ein Kaufvertrag. Muster findet man zahlreich im Internet.

Es gibt viele Arten einen Kaufvertrag abzuschließen. Zum Beispiel gibt es den Vertragsabschluss durch konkludentes Handeln. Das heißt nichts anderes, als dass man einen Kaufvertrag abschließt, ohne ein Wort zu sagen. Wenn man also in der Kneipe dem Wirt zuwinkt, damit der einem noch ein Bier kredenzt, dann spricht man von konkludentem Handeln. Man kann einen Kaufvertrag auch mündlich abschließen. Nirgendwo im Bürgerlichen Gesetzbuch steht, dass ein solcher Vertrag schriftlich abgefasst werden muss. Rechtsgültig ist auch die mündliche Variante. Problematisch wird es immer erst dann, wenn sich die vertragsschließenden Parteien über den Inhalt des Vertrages nicht mehr einig sind. Wo nichts schriftlich fixiert wurde, kann nichts nachgelesen werden. Schutz bietet hier nur ein schriftlicher Kaufvertrag. Muster , wie so etwas aussehen soll, findet man zahlreich im Netz.

Nicht jeder Vertrag kann mündlich geschlossen werden. So müssen zum Beispiel Verbraucherkredite, Ratenzahlungen und Bürgschaftsverträge immer schriftlich fixiert werden. Hält man sich nicht daran und es existiert kein unterschriebenes Dokument, sind die getroffenen Vereinbarungen ungültig. Bis vor wenigen Jahren galt dies auch für Mietverträge. Wurden sie nicht schriftlich fixiert, entstand kein rechtsgültiges Mietverhältnis. Seit der Revision des Mietrechts ist es möglich, Mietverträge mündlich zu vereinbaren. Gekündigt werden können sie allerdings ausschließlich schriftlich. Generell ist es aber immer empfehlenswert, einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen, der alle Einzelheiten festhält. Vor allem, wenn es um größere Geldbeträge oder um den Kauf bzw. Verkauf von größeren Objekten geht, sind Kaufverträge absolut sinnvoll. Die schriftliche Fixierung der Einzelheiten sorgt bei allen Beteiligten für en Höchstmass an Sicherheit. So werden auch Missverständnisse ausgeschlossen, die durch einfache mündliche Absprachen entstehen können. Denn nicht immer entspringen Differenzen absichtlicher Böswilligkeit. Oft hat ein Partner die Aussage einfach anders gemeint als sie verstanden wurde. Aus solchen Missverständnissen entstehen dann die größten Rechtstreitigkeiten. Sehr zur Freude der Anwälte und zum Ärger des Einzelnen. Deswegen empfehlen sich von Anfang an Verträge mit schriftlichem Kaufvertrag. Muster jeglicher Art findet man im Internet oder auch beim Anwalt.

Was bedeuten die grünen Links? von Richard Möckel  
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