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Die Organische Chemie erklärt das Leben
Die Organische Chemie ist ebenso wie die Anorganische Chemie eine Fachgebiet des Oberbegriffes Chemie. Für das Leben existenzielle Moleküle wie Aminosäuren, Proteine oder Kohlehydrate sind organisch.
Die Organische Chemie beschreibt einen Teil des großen Fachgebietes der Chemie. Sie befasst sich mit vorrangig mit dem Kohlenstoff, dazu zählen der Aufbau, die Eigenschaften, die Herstellung, sowie die Verbindungen. Es gibt ungefähr 19 Millionen organische Verbindungen mit dem Element Kohlenstoff.
Das Gebiet der Chemie splittert sich in verschiedene Fachgebiete, beispielsweise in die Organische oder die Anorganische Chemie. Zu den Betrachtungen in der Organischen Chemie gehören unter anderem die Tier- und Pflanzenwelt. Das Element Kohlenstoff ist besonders im Bezug auf das Eingehen von Bindungen mit anderen Elementen, wie zum Beispiel Sauerstoff, Phosphor oder Stickstoff. Es entsteht eine große Vielfalt an Molekülen, die aus so genannten Kohlenstoffketten bestehen. Im Gegensatz zu organischen Molekülen bestehen anorganische Moleküle aus wenigen Atomen. Dadurch sind die Eigenschaften deutlich einfacher zu beschreiben als in der Organischen Chemie. Die organischen Moleküle können eines nach dem anderen aufgebaut werden. In diesem Punkt unterscheiden sie sich abermals von anorganischen Synthesestrategien. Den Begriff der Organischen Chemie prägte der Chemiker Jöns Jacob Berzelius, der ihn in dem Jahr 1806 erstmals nannte. Stoffe, wie der Harnstoff oder viele Säuren, wurden schon im 18. Jahrhundert als organische Substanzen bezeichnet. Die künstliche Entwicklung des Harnstoffes war ein einschneidendes Ereignis auf dem Gebiet der Organischen Chemie, denn bis zu diesem Zeitpunkt im Jahr 1828 galt die Annahme, das organische Substanzen nur von den Lebewesen selbst, Beispiel Ameisensäure, produziert beziehungsweise hergestellt werden können. Der Chemiker Friedlieb Runge, der die Stoffe Anilin und Phenol entdeckte und Friedrich August Kekulé, der erstmals von dem vierwertigen Kohlenstoff sprach, waren wichtige Bestandteile des Aufschwunges der Organischen Chemie.
Bereiche wie die Molekularbiologie oder die Biochemie zählen zum Fachgebiet der Organischen Chemie, denn Moleküle wie Proteine, Kohlehydrate oder Aminosäuren gehören zu den wichtigsten organischen Molekülen des Lebens. Die Organische Chemie gewann seit dem Aufschwung in den 1830er Jahren immer mehr an Bedeutung.


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