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Die neuen Weltwunder

Nachdem von den alten, antiken Weltwundern nur noch die Pyramiden von Gizeh erhalten sind, wurden am 7. Juli 2007 in Lissabon sieben neue Weltwunder gekürt. Dies sind

Chichen Itza, die Christus-Statue in Rio, die Chinesische Mauer, das Kolosseum in Rom, die Ruinenstadt Machu Picchu, die Totenstadt Petra und das berühmte Grabmahl Taj Mahal.

Zwei dieser neuen Weltwunder sollen hier näher vorgestellt werden:

Die Christusstatue oder Erlöser-Statue (Christo Redentor) in Rio de Janeiro wurde bereits im Jahre 1921 vom Architekten Heitor da Silva Costa entworfen. Sie stellt Jesus Christus mit ausgebreiteten Armen dar. Wegen finanzieller Probleme wurde mit dem Bau jedoch erst einige Jahre später begonnen, ehe sie im Jahre 1931 eingeweiht werden konnte. Errichtet wurde die Christus-Statue auf dem auf dem Corcovado-Berg inmitten des Nationalparks Tijuca. Die Statue hat eine Gesamthöhe von rund 40 Meter inklusive eines Sockel von 8 Metern. Gefertigt wurde sie aus Beton, wobei die äußere Schicht mit Speckstein verkleidet wurde, um sie vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Besucher können sowohl mit dem Taxi, dem Auto oder auch mit einer Zahnradbahn auf den Corcovado gelangen. Hier befindet man sich in unmittelbarer Nähe von Christo Rendentor, um das beeindruckende Bauwerk genauer betrachten zu können. Man kann allerdings auch einen fantastischen Ausblick auf Rio selbst, dessen Strände oder auch auf den Zuckerhut, ebenfalls ein bekanntes Wahrzeichen von Rio de Janeiro, genießen.

Die Ruinenstadt Chichen Itza liegt auf der Halbinsel Yucatan im Süden von Mexiko. Sie war einst die Hauptstadt des Maya-Reiches und darf heute als eines der Wahrzeichen Mexikos bezeichnet werden. Etwas umstritten ist das Gründungsjahr der Mayastadt, das zwischen 435 und 455 liegen soll. Der Name Chichen Itza bedeutet soviel wie "Mund des Brunnen der Itza". Mit Itza ist dabei das eigene Volk gemeint. Die Stadt war um zwei natürlichen Brunnen herum, sogenannte Cenoten, errichtet worden. Dies war umso wichtiger, da die Halbinsel Yucatan selbst keine Flüsse hat und so eine gesicherte Wasserversorgung vorhanden war. Warum die Mayas bereits nach 200 Jahren Chichen Itza wieder verließen, ist noch nicht erforscht. Ebenso ist für die Forscher und Archäologen bis heute ein Rätsel, warum die Mayas trotz einer hoch entwickelten Kultur untergingen.

Informationen über die neuen Weltwunder von www.die-themenseite.de

Was bedeuten die grünen Links? von Georg Wittmann  
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