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Sicherheit bei Kiosk- und Internet-Terminals

Sobald ein Rechner an das große weite Netz angeschlossen ist, ist er bedroht. Vor allem, wenn es sich beim Rechner um einen, mit einem Standard Betriebssystem ausgestatteten Rechner handelt.

Das ist speziell in Internet Cafes oder für Kiosk Terminals von Bedeutung. Hier möchte man surfen und eventuell auch vertrauliche Daten, wie z.B. für das Onlinebanking, eingeben, ohne befürchten zu müssen, dass der nächste Benutzer oder irgendein Student aus Asien die Dinge lesen kann.

Der Betreiber eines Internet Cafes oder von Kiosk- und Internet-Terminals will auch nicht ständig das Betriebssystem neu aufspielen. Trojaner, Viren Würmer und ähnliches Getier ist im Nu auf den Rechnern drauf, auch eine Firewall oder ein Antivirprogramm hilft nicht wirklich weiter, denn im Gegensatz zu den normalen Heim PC Nutzern haben Nutzer von Internet Terminals kein besonders großes Interesse durch Vorsicht den Computer zu schützen.

Das, was eigentlich benötigt wird, ist eine Art "Kondom" für den Rechner - das ist dann ein Internet Terminal. Es gibt verschiedene Techniken, das zu realisieren.

Internet Terminal mit Schutz der Systemdateien

Man kann ein Internet Terminal dadurch schützen, dass man die wesentlichen, infizierbaren Strukturen nicht dauerhaft beschreiben lässt. Man kopiert das Windows Systemverzeichnis in eine Ram-Disk - also eine Cd, die nur als Speicher existiert - und lenkt alle Zugriffe darauf um. Sobald der Rechner neu gestartet wird, sind alle Einstellungen wie vorher. Allerdings ist es aufwändig, auf solch ein System Updates auf zu spielen oder das System zu verändern.

Internet Terminal über virtuelle Systeme

Man kann ein System vorkonfigurieren und dieses unter Linux mit einem Abspieler für virtuelle Systeme laufen lassen. Das virtuelle System kann sobald Probleme auftauchen einfach neu gestartet werden und ist somit gut geschützt. Allerdings ist der Konfigurationsaufwand recht groß und es kommt zu deutlichen Performance-Verlusten.

Internet Terminal - sicher durch unbeschreibbare Medien

Man kann auch einen Internet Zugang durch Systeme gewährleisten, die von CD gestartet werden. Es gibt fertig konfigurierte Systeme zum Download, die teilweise sogar gratis sind. Eine elegante und auch preiswerte Methode um einen gut geschützten Rechner herzustellen. Allerdings mit eingeschränkten Möglichkeiten.

Was bedeuten die grünen Links? von Martin Zipfel  
Kommentare
Bisherige Kommentare: 1
Autor: Hajo [Gast]
geschrieben am 17:10:02 02.06.2009

Bei uns in Wiesbaden werden in der Hessischen Landesbiblothek Terminals ohne Festplatte und ohne CD-Laufwerk eingesetzt. Die Programme (inbesondere Browser, Open-Office, PDF-Viewer) laufen aber lokal, werden damit also anscheinend beim Boot in eine RAM-Disk geladen.

Eine Google-Recherche hat dies bestätigt: www.bibliothek-pc.de

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