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Renovierung von Ferienwohnungen

alljährliche Arbeiten und Investitionen

Jedes Jahr zieht es wieder Urlauber zu Tausenden an die Nordseeküste.Nicht zuletzt Hooksiel ist dabei in den letzten Jahren zu einer Hochburg familiären Ferienwohnungstourismus geworden. Es gibt in Hooksiel Ferienwohnungen in Hülle und Fülle, in jeder Preis- und Leistungskategorie, in jeder Größe und Ausstattung. Ferienzeit ist allerdings nicht die richtige Zeit für Renovierungsarbeiten. In dieser Zeit möchten die Urlauber gerne in renovierten, sauberen und komfortablen Ferienwohnungen leben. Würde von den Besitzern nicht jedes Jahr aufs neue, ausreichend Geld in die Renovierung gesteckt, es bräuchte nicht sehr lange, da wären viele Ferienwohnungen unbewohnbar oder einfach unvermietbar.


Es ist also unerlässlich, dass jedes Jahr die notwenigsten Arbeiten an Haus und Garten vorgenommen werden.

Nicht jedes Jahr muß neuer Teppichboden verlegt werden. Nicht jedes Jahr muß die Tapete erneuert werden. Allerdings sind alle Materialien in Küstenorten, ungemeinen Strapazen ausgesetzt. Sand und Dreck werden gerne mal, gerade auch von Kindern und Haustieren, in die Wohnungen getragen. Der Strandsand setzt sich in Kleidung und Taschen fest. Es bleibt nicht aus, dass einfach mehr davon ins Haus getragen wird als zuhause. Fußböden sollten also mindestens alle drei bis fünf Jahre ausgetauscht werden um ein Mindestmaß an Schönheit bzw. ansehnlicher Optik zu gewährleisten. Die Wände sollten ebenso alle 2-3 Jahre gestrichen werden. Kinderhände und allgemeine Abnutzung sorgen recht schnell für ebendiese abgenutzte Optik, welche die Wohnqualität erheblich mindern. Fußböden und Wandbeläge allerdings sind recht einfach auszutauschende Gewerke. Schwieriger wird’s da schon mit Dach und Dämmung. Auch das Dach sollte natürlich regelmäßig gewartet und nicht vernachlässigt werden. Nicht jedes Jahr sind Dacharbeiten auszuführen, aber sollte man kleinste Ausbesserungsarbeiten auch nicht auf die lange Bank schieben. Schnell werden aus kleinen Undichtigkeiten im Dach, große Feuchtigkeitsschäden an Gebälk und Mauerwerk. Ältere Bauwerke aus den Siebzigern und auch frühen Achtzigern, wurden damals nicht mit ausreichend Dämmung ausgestattet. Nach heutigem Standard weisen die meisten Häuser einen weit unterdurchschnittlichen Dämmungsgrad auf. Solche Baufehler zu beheben ist natürlich sehr aufwendig und sollte gut überlegt und geplant werden. Da müssen die Kosten rigoros den erwartetet Einnahmen gegenübergestellt werden um den break-even dieser Reinvestition vorausberechnen zu können. Es hat sich aber gezeigt, dass bereits viel gewonnen werden kann, wenn ungenutzte Hohlräume unter dem Dach und am Kniestock für Dämmarbeiten genutzt werden. Diese Räume sind meist zu klein um Wohn- oder Abstellraum zu schaffen. Sie weisen allerdings genügend Außenflächen auf um den Wärmetauschprozess in großem Maße durchzuführen. So gelangt die kalte Luft über Ritzen und Mauerwerk in die Hohlräume und gibt von dort die Kälte in die Innenräume ab. Feuchtigkeitsschäden sind auch hier ein ziemlich negativer Nebeneffekt. Kleine Dämmarbeiten, gewissenhaft ausgeführt, können da Wunder bewirken und die Heizkosten erheblich senken helfen.


Autor: Steffen Niemann-Meinberg


http://www.nordseewochen.de

 
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