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Wärmeschutzfolien: helfen Energiekosten zu senken!

Folien sind Unterlagen, die aus unterschiedlichem Material, wie zum Beispiel Aluminium oder auch Blattgold, gefertigt werden. Wärmeschutzfolien, die man beispielsweise auf Fenstern aufbringt, bestehen aus Kunststoff.

Unter einer Folie versteht man in der Regel ein Blatt, das äußerst dünn ist und aus Metall oder Kunststoff gefertigt wurde. Begrifflich ist das Wort Folie aus dem Lateinischen abzuleiten. Folium steht auf Latein nämlich für Blatt. Ungefähr im 16. Jahrhundert wurde eben dieses Wort, folium, in das Deutsche übernommen, allerdings verwandte man es vorwiegend in der Mehrzahl, also folia. Folia waren beispielsweise Blättchen aus Metall, die man Edelsteinen unterlegte, um ihren Glanz noch mehr zu betonen. In späteren Zeiten wurde das Wort Folie allgemeiner verwandt. So stand es etwa für eine Grundlage oder auch einen Hintergrund, den man aus sehr dünnem Material hergestellt hatte.

Wenn man heute den Begriff der Folien benutzt, so meint man in der Regel Folien im Sinne von Blechen, die äußerst dünn sind. Es kommen aber auch andere Materialien in Betracht, besonders aber Blattgold, Aluminium oder auch Staniol. In der jüngsten Vergangenheit kamen aber auch immer mehr andere Materialien für die Verarbeitung zu Folien infrage, insbesondere die vielen verschiedenen Kunststoffe. So lassen sich heute beispielsweise auch transparente Folien produzieren, die durchsichtig sind.

In den Bereich der transparenten Folien gehören insbesonders die Wärmeschutzfolien. Eine Wärmeschutzfolie wird gerade da eingesetzt, wo direkte Sonneneinstrahlung stattfindet. Dies kann an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten der Fall sein, wie etwa in einem Büro, einer Wohnung oder aber auch in Fabrikationsräumen. Gerade weil eine Wärmeschutzfolie transparent, also durchsichtig, ist, kann sie auch in Wintergärten oder an Dachfenstern angebracht werden.

Eine Wärmeschutzfolie dient dazu, wie bereits ihr Name vermuten lässt, Wärmeschutz vorzunehmen. Normalerweise verlieren zum Beispiel gerade Wohnungen durch Fenster einen Großteil ihrer Wärme in der kalten Jahreszeit. So ist der Wohnungsbesitzer stetig bei kalten Temperaturen zum Heizen gezwungen, um den auftretenden Wärmeverlust auszugleichen. Eine Wärmeschutzfolie aber kann helfen, Heiz- und damit auch Energiekosten einzusparen. So können sich schnell die Kosten für eine derartige Folie rentieren. Manche Hersteller von Wärmeschutzfolien meinen, dass sich mit diesen Folien die Heizkosten bis zu einem Viertel reduzieren lassen. Doch Wärmeschutzfolien können auch im Sommer von Vorteil sein, indem sie je nach Typ die Einstrahlung der Wärme durch die Sonne um bis zu 80 Prozent reduzieren können.

 
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von Dieter Schulte 30.10.2009
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