Elsass Lothringen - Spielball zweier Weltmächte
Elsass Lothringen wurde über Generationen hinweg zwischen Deutschland und Frankreich ... mehr
Bourbon Whiskey – starker Drink mit samtig-weicher Note
Der Bourbon Whiskey ist der beliebteste unter allen amerikanischen Whiskey-Sorten. Charakteristisch ist sein weicher, samtiger Geschmack. In Eichenfässern gelagert erlangt er nach mindestens drei Jahren die ideale Reife.
Der amerikanische Whiskey hat seine Heimat in den US-Staaten Kentucky und Tennessee, wo irische, schottische und deutsche Immigranten im 18. Jahrhundert mit der Herstellung begannen. Schnell erkannten sie dabei, dass sich Mais in dieser Region besser für die Herstellung eignete als die traditionelle Gerste, da Mais auf dem kalkhaltigen Boden hervorragend gedieh.
Unter den amerikanischen Whiskey-Arten ist der Bourbon Whiskey der bekannteste. Seinen Namen verdankt er dem Bourbon County, der Region, in der er ursprünglich gebrannt wurde. Mit 51 Prozent ist Mais der Hauptbestandteil. Hinzu kommen noch Weizen, der dem Whiskey eine milde Note gibt, und Roggen, der für die nötige Würze sorgt. Um die für den weiteren Prozess benötigte Maische zu gewinnen, wird zunächst das Getreide gemahlen, in Wasser gekocht und dann abgekühlt. Anschließend wird unter Zugabe von Hefe die Gärung eingeleitet, bevor der Destillationsprozess beginnt. Je nach gewünschtem Alkoholgehalt fügt man dabei dem Destillat noch Quellwasser hinzu. Nur wenn er nach dem Herstellungsprozess nicht mehr mit anderen Destillaten verschnitten wird, spricht man von einem Straight Bourbon. Anders als zum Beispiel beim schottischen Whiskey darf übrigens dem Bourbon während des Herstellungsprozesses kein Karamell beigemischt werden.
Auch wenn sich der Irrglaube hartnäckig hält: Nicht das Alter macht einen guten Bourbon Whiskey aus, sondern sein Reifegrad. Dieser wiederum ist abhängig von der Anzahl der Zyklen, die der Alkohol während der Lagerung in ausgekohlten Eichenfässern durchläuft, wobei er sich abhängig von der Temperatur ausdehnt oder wieder zusammenzieht. In traditionellen Brennereien ist ein solcher Zyklus temperaturbedingt meist nur zweimal im Jahr möglich, nämlich im Frühjahr und im Herbst. Heute ruhen die Holzfässer aber in der Regel in modernen Lagerhäusern, die dank einer ausgeklügelten Temperaturkontrolle vier oder fünf Zyklen pro Jahr generieren können, was den Reifeprozess beschleunigt. Dennoch benötigt ein guter Bourbon Whiskey mindestens drei Jahre, um zur vollen Reife zu gelangen. Dank seiner weichen Note ist er heute einer der beliebtesten Whiskey-Sorten überhaupt.


- Autoversicherung - günstig fahren durch Vergleich
- Für Festgeld: Bankenvergleich nutzen!
- Girokonto - Vergleichen und Kosten sparen
- Kredit - günstige Zinsen durch Info und Vergleich
- Kreditkarte individuell prüfen
- Tagesgeld im Vergleich - Sicherheit plus hohe Zinsen











