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Bei Garage Sales günstig einkaufen

Garage Sales bieten die Chance, liebenswerte Kleinigkeiten zu finden, die man so im normalen Handel nicht mehr kaufen kann.

  Vor allem bei den passionierten Sammlern erfreuen sich die Garage Sales großer Beliebtheit. Hier können sie nach Herzenslust stöbern, weil oftmals Dinge unter den Hammer kommen sollen, die aus Sammlungen von Eltern und Großeltern stammen und an denen der Nachwuchs kein Interesse zeigt. Oftmals steht auch die wirtschaftliche Not hinter solchen "Garagenverkäufen", die auch als Hofverkauf oder Boden- und Kellerverkauf bezeichnet werden.

Die Termine für solche Garage Sales erfährt man aus Anzeigen in lokalen Zeitungen, aus Aushängen an den Kundenpinnwänden der großen Lebensmittelgeschäfte oder aus regionalen Kleinanzeigenmärkten im Internet. Auch so manche Zwangsversteigerung wird in dieser Form durchgeführt. Die Termine dafür erfährt man aus den amtlichen Veröffentlichungen der durchführenden Gerichte. Sie funktionieren im Prinzip wie Auktionen. Diese haben den Vorteil, dass man dabei nicht über den Preis verhandeln, sondern sich nur selbst eine Preisgrenze setzen muss. Gibt es bei solchen Garage Sales allerdings viele Mitbieter, kann der Kaufpreis auch ziemlich in die Höhe schnellen.

Den Schwerpunkt des Angebotes bei dieser Art des Verkaufs stellen Hausrat, Bücher, Kleidung und Sammlungen aller Art dar. Wer selbst zur Verwertung seines nicht mehr benötigten Eigentums ein  Garage Sales öffentlich ankündigt, der sollte schon einmal damit rechnen, dass sich schon kurz vor der Durchführung einige interessierte Kunden melden. Das sind in der Regel gewerbliche Wiederverkäufer, die auf er Jagd nach besonders wertvollen Schnäppchen sind, für die sie in den meisten Fällen sogar schon Interessenten haben, die ihnen Höchstpreise dafür bieten. Vor allem Gemälde, historische Vasen und ähnliche Dinge sind hier sehr stark nachgefragt.

Eine kommerzielle Weiterentwicklung der privaten Verkäufe vom Hof oder aus der Garage sind die Flohmärkte und Trödelmärkte, die in einigen deutschen Städten regelmäßig stattfinden. Hier kann man sein Eigentum gegen eine kleine Standgebühr inmitten vieler anderer Verkäufer anbieten. Das hat den Vorteil, dass dieser Verkauf auch aus den Einnahmen der Standgebühren deutlich intensiver beworben werden, als man das bei einem privaten Verkaufstag tun könnte. Der Kreis möglicher Käufer vergrößert sich dadurch erheblich. Wer sich beteiligen möchte, sollte sich darauf einrichten, dass teils heftig um die Preise gefeilscht wird. Da erinnert die Atmosphäre oftmals an einen orientalischen Basar.

Was bedeuten die grünen Links? von Dennis Roch  
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