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Eine Domain verkaufen kann richtig viel Geld bringen
Der Domainmarkt wird immer umkämpfter. Sobald ein neuer Begriff gebraucht oder neue Endungen eingeführt werden, geht der Run los. Die richtige Domain verkaufen kann nämlich viel Geld bringen.
Möchte man eine Domain verkaufen , muss man einige Regeln beachten, damit man sich keinen Ärger einhandelt. So dürfen Domainnamen in gar keinem Fall die Rechte Dritter verletzen. Übersetzt heißt das, dass beim Handeln keine Marken-, Namens,- oder sonstigen Kennzeichnungsrechte verletzt werden dürfen. So sollte man sich keine Domain sichern, um sie später an bestimmte Personen oder Firmen zu veräußern, da dies gegen die Kennzeichnungsrechte Dritter verstoßen kann. So hat derjenige, der sich beim Aufkommen des Domainhandels die Domain „madonna.com" gesichert hatte, seinen Rechtsstreit gegen die Künstlerin verloren. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass er sich die betreffende Domain nur gesichert hatte, um sie teuer zu verkaufen und dass er damit gegen geltendes US-Recht verstoßen hatte. Auch bei Domains mit Phantasienamen sollte man vorsichtig sein. In jedem Fall sollte man, bevor man sich die Domain sichert, per Suchmaschine prüfen, ob es nicht eventuell ein Unternehmen gibt, das sich diesen Begriff bereits als Marke gesichert hat.
Auch überzogene Preisvorstellungen sind nicht nützlich, wenn man eine Domain verkaufen möchte. Es gibt Seiten im Internet, die kostenfrei eine erste Preistendenz ermitteln. Diese genügt oft, um einen ungefähren Wert für den Domainnamen festzulegen. Bekommt man ein Angebot für die Domain und tritt in Verhandlungen, sollte man auf jeden Fall ein richtiges Gutachten einholen. Das ist zwar kostenpflichtig, bewahrt einen aber auch davor, übervorteilt zu werden. Denn professionelle Domainhändler, die ihr komplettes Einkommen aus den Provisionen von Domainverkäufen erwirtschaften, erkennen das Potenzial guter Domains und sagen es nicht. Man muss sich also nicht nur vor überzogenen Preisvorstellungen hüten, sondern sich auch vor Betrug schützen.
Wichtig ist auch, Domains nur auf speziellen Handelsplattformen anzubieten. Gerade professionelle Domainhändler bewegen sich fast ausschließlich auf diesen Handelsplattformen und meiden zum Beispiel Online-Auktionshäuser. Auch der Anbieter bewegt sich so auf der sicheren Seite und vermeidet Ärger, denn die Betreiber dieser Seiten lehnen im Regelfall alle Domains ab, die die Rechte Dritter verletzen. So ist man beim Verkauf auf der sicheren Seite, sich nicht versehentlich strafbar zu machen. Um potenziellen Ärger zu vermeiden, ist es auch wichtig, einen Kaufvertrag abzuschließen. So kann man seine Domain verkaufen und ist beim Auftreten eventueller Streitpunkte auf der sicheren Seite.


Guter Artikel.
Leider fehlt mir eine Empfehlung für eine Webseite zum Domainverkauf? Gibt's da nen Unterschied? Z.B auf www.sedo.de?