Common Sex Diseases Found In Men and Women
Studies suggest that, most of the sex diseases are more of a psychological problem th... mehr
Mit Disease Management Kosten sparen
Als Disease Management bezeichnet man eine Konzept zur Optimierung der Behandlung von chronisch kranken Menschen.
Chronisch Kranke sind ein sehr entscheidender Kostenfaktor bei den verschiedenen Krankenkassen. Deshalb war der der entscheidende Grund für die Einführung von Disease Management-Programmen in erster Linie deren Wunsch, bei der Behandlung Kosten sparen zu können. Vordergründig bedeutete dies aber nicht, dass man den Patienten die Leistungen kürzen wollte, sondern durch ein gutes Zusammenspiel verschiedener Ärzte, Kliniken und Physiotherapeuten sollten die Behandlungsabläufe optimiert werden.
Die Einsparungen sollen letztendlich durch das Vermeiden doppelter Diagnostik erzielt werden. Blutuntersuchungen, die zum Beispiel der betreuende Internist gemacht hat, müssen beim Hausarzt nicht noch einmal wiederholt werden. Der Schwerpunkt bei diesen Behandlungskonzepten liegt demnach auch in einer möglichst detaillierten Dokumentation der Medikation, der Diagnostik, der physiotherapeutischen Maßnahmen und der damit erzielten Ergebnisse. Dazu ist immer eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Patienten und allen, die ihn medizinisch betreuen und behandeln, notwendig.
Doch das Disease Management geht noch einen Schritt weiter. So sollen die Mitarbeiter der Apotheken mit eingebunden werden, indem sie den Patienten umfassend über die ihm verordneten Medikamente und Wirkstoffe informieren. Damit soll verhindert werden, dass der Patient sie zu Hause aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen einfach nur in den Schrank legt.
Information ist überhaupt einer der Schwerpunkte bei der effektiven Behandlung chronischer Krankheiten. Dazu bieten die Krankenkassen auch die telefonische Beratung an, die durch zahlreiche thematisch ausgerichtete Broschüren ergänzt wird. Bei vielen Erkrankungen wird auch die Ernährungsberatung mit einbezogen, durch deren Hilfe man vor allem bei Stoffwechselerkrankungen eine Menge erreichen und den Organismus zusätzlich belastende Medikamente einsparen kann.
Bisher wird diese Form der umfassenden Betreuung vor allem bei Krebs, Diabetes und Herzkrankheiten eingesetzt. Das Disease Management ließe sich fast unverändert auch andere chronische Krankheiten übertragen und brächte nach Einschätzung der Experten für beide Seiten Vorteile. Vor allem Schmerzpatienten sowie Menschen mit Gelenkserkrankungen und Dauerschmerzen können davon profitieren. Allerdings ist fraglich, wie hoch die Einsparungen tatsächlich sind und ob nicht doch die medizinische Versorgung des einzelnen Patienten aus Kostengründen reduziert wird.


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