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Ernährungsbedingte Krankheiten: Zucker durch Zucker?

Ernährungsbedingte Krankheiten verursachen bei Betroffenen Schuldgefühle. Immer wieder hören Patienten, ihre Probleme seien ernährungsbedingte. Krankheiten, die dafür in Frage kommen, sind Diabetes, Gicht und Adipositas.

Aber nicht nur diese Krankheitsbilder, sondern eine Vielzahl anderer werden von der Medizin als ernährungsbedingte Krankheiten geführt. Vor allem wären hier die Herz-Kreislauferkrankungen zu nennen. Aber auch manche Krebsarten wie zum Beispiel Magen- und Darmkrebserkrankungen werden in medizinischen Studien als ernährungsbedingte Krankheiten dargestellt.

Neben der problematischen Wirkung fetthaltiger Nahrungsmittel, die zu Übergewicht führen können, 7 – 8 % unserer Kinder sind bereits krankhaft übergewichtig, sind natürlich auch Genussmittel ein problematisches Feld. So haben Kaffee und Alkohol, wenn sie in Mengen getrunken werden, möglicherweise durchaus problematische Wirkungen auf die Gesundheit. Die Medizin spricht hier von Krankheiten als Folge von Alkoholabusus oder anderem Missbrauch. Schon ein Achtel Wein jeden Tag kann zu viel für die Leber sein. Da die meisten Menschen immer wieder zu fett, zu salzig, zu süß oder ganz einfach zu große Mengen essen oder auch gerne einem guten Tropfen zusprechen, kommt es zu den oben angeführten Schuldgefühlen, die dann möglicherweise eine Spirale auslösen: schlechtes Gewissen – Trost durch eine Stückchen Schokolade, ein schönes Essen oder ein kleines Schnäpschen, um dann wieder neue Schuldgefühle zu bekommen. Die ganz entscheidenden Faktoren, eine solche möglicherweise krankmachende Haltung wieder aufzugeben, sind das Wissen um die Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln und die Erkenntnis, dass nur durch gesunde Ernährung und viel Bewegung unser Körper fit gehalten werden kann. Für das Eine wie für das Andere gibt es genügend Hilfestellungen, Anregungen und Angebote in allen Medien und von vielen Institutionen. Dabei spielen die Blutfettwerte, die regelmäßig überprüft werden sollten, eine große Rolle. Sie können auf eine Fettstoffwechselstörung hinweisen. Auch regelmäßiges Blutdruckmessen kann einen auf Gefahren für den eigenen Körper aufmerksam machen.

Neben Arteriosklerose und koronaren Herzerkrankungen, die dadurch entstehen können, ist besonders noch die Gicht unter der Rubrik ernährungsbedingte Krankheiten anzuführen. Sie ist für die Betroffenen besonders schmerzhaft und führt zum Funktionsverlust von Gelenken, der dann über die starken Schmerzen hinaus das Leben der Patienten einschränkt.

Was bedeuten die grünen Links? von Oliver Lemke  
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