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Das Down Syndrom : Merkmale und Chancen
Die Erbkrankheit Trisomie 21 oder auch Down Syndrom kommt bei jedem 700sten Kind vor und ist damit die häufigste angeborene Chromosomenstörung. Kennzeichen des Down Syndroms und geeignete Therapiemöglichkeiten.
Bei der Diagnose Down Syndrom bricht die Welt angehender Eltern oft erst einmal zusammen. Kinder mit der Chromosomenstörung Trisomie 21 weisen das 21. Chromosom dreifach auf und leiden an einer leichten bis schweren körperlichen sowie geistigen Beeinträchtigung.
Das Down Syndrom tritt unterschiedlich in Erscheinung, äußert sich körperlich aber durch folgende Merkmale: flaches Gesicht, schräge Lider, eine Hautfalte am inneren Augenwinkel, kleine Ohren, kurze und breite Finger sowie eine durchgehende Handfurche. Viele Patienten mit Down Syndrom leiden zudem an einer Muskelschwäche, die zu einer unterdurchschnittlichen Körpergröße mit Neigung zum Übergewicht im Erwachsenenalter führt. Auch Herzfehler treten bei jedem zweiten Patienten mit Trisomie 21 auf.
Die geistige Entwicklung von kleinen Patienten mit Down Syndrom verläuft verzögert - besonders in der Sprache und Motorik. Alle Patienten mit Trisomie 21 sind geistig eingeschränkt, wobei jedoch nur zehn Prozent der Trisomie-21-Patienten schwer geistig behindert sind und alle anderen Betroffenen mit geduldiger Förderung sogar das Lesen und Schreiben sowie ein eigenständiges Leben erlernen können. Auch wenn das Down Syndrom durch ein einheitliches körperliches Erscheinungsbild gekennzeichnet ist, haben alle Betroffenen sehr wohl ihren eigenen Kopf und sind in unterschiedlicher Form körperlich und geistig eingeschränkt.
Die Chromosomenstörung Trisomie 21 tritt zufällig auf, steht aber nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit dem Alter der Mutter in einem engen Zusammenhang: Die Wahrscheinlichkeit für ein Kind mit Down-Syndrom nimmt mit steigendem Alter leider zu. Die Chromosomenanalyse während der Schwangerschaft lokalisiert die Trisomie 21 zuverlässig und stellt werdende Eltern vor die wohl schwerste Entscheidung ihres Lebens: Sollen wir dieses Kind bekommen oder nicht?
Als angeborene Chromosomenstörung ist das Down Syndrom grundsätzlich nicht therapierbar. Frühkindliche Förderungsprogramme unterstützen die geistige Entwicklung der kleinen Patienten, können jedoch wenig gegen schwere Herzfehler, angeborene Sehschwächen oder körperliche Missbildungen ausrichten. Mit liebevoller familiärer Pflege und Betreuung in speziellen Einrichtungen können Patienten mit Down Syndrom heute ein relativ selbständiges Leben führen - wenn sie durch körperliche Missbildungen nicht zu sehr eingeschränkt sind.


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downsyndrom-info.de: 














geschrieben am 00:24:02 01.07.2009
Ich finde diesen Artikel einfach nur idiotisch, ungefähr so idiotisch wie 80 % der anderen "Fachartikel" über Down-Syndrom. Sie beschreiben ein paar körperliche äusserliche Merkmale, weisen auf Schwierigkeiten hin bezüglich körperlicher Behinderungen (?), die bei den wenigsten Fällen eintreten. Man merkt, dass Sie nicht begriffen haben, wie Down-Syndrom Menschen (!) ticken, welche Freude sie machen und welche Freude das Leben für sie bedeutet. Ob Sie es glauben oder nicht, es kann ein grosses Glück sein, jemanden mit Down-Syndrom zu kennen. Die würden Ihre Meinung nämlich gleich ehrlich schreiben, nicht wie Sie, wo zwischen den Zeilen steht, dass Sie keine Menschen mit Down-Syndrom mögen.
Und es würde sich auch kein Down-Syndrom Mensch hinter Fachlichkeit verstecken.