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Was bekommt man in der Apotheke rezeptfrei?
Welche Arzneimittel die Apotheke rezeptfrei verkaufen darf, hängt immer auch davon ab, in welchem Land der Welt sie ihren rechtlichen Hauptsitz hat.
Es gibt immer mehr Produkte, die man in der Apotheke rezeptfrei erwerben kann. Grundsätzlich betrifft das die gesamte Palette der Hautpflege, der Babypflege und der Zahnpflege. Auch verschiedene medizinische Wirkstoffe kann man ohne Rezept erwerben. Dabei braucht man nur an Hustensaft, Grippemittel, Durchfallmittel oder den Bereich der Schmerzmittel zu denken.
Was in einer deutschen Apotheke rezeptfrei verkauft werden darf, ist in einem Anhang zum Arzneimittelgesetz festgeschrieben. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es sich um Mittel mit Wirkstoffen handelt, von denen im Allgemeinen bei einer ordnungsgemäßen Anwendung keine Gefährdungen für den Menschen ausgehen. Das trifft vor allem auf das riesige Angebot der homöopathischen Präparate zu, die man nahezu durchgängig in der Apotheke rezeptfrei erwerben kann.
Was mit und was ohne Rezept verkauft werden darf, ist letztlich auch von der Mitwirkung der gesetzlichen Krankenkassen abhängig, die durch die Freigabe von Wirkstoffen zum freien Verkauf größere Einsparungen bei den Behandlungskosten erzielen können. Kosten für Medikamente, die man in der Apotheke rezeptfrei kaufen kann, werden von den gesetzlichen Krankenkassen nämlich nicht übernommen. Deshalb ist seit der letzten Gesundheitsreform auch das Phänomen zu beobachten, dass immer mehr Wirkstoffe und Präparate für den Verkauf ohne Rezept freigegeben werden.
Wenn man sich die Onlineangebote anschaut, stellt man fest, dass die ausländische Apotheke rezeptfrei auch Wirkstoffe verkaufen kann, die man in Deutschland nur auf Rezept bekommt. Das liegt daran, dass die Freigaben für den rezeptfreien Verkauf Sache der einzelnen Länder sind und einige Länder sich in diesem Bereich deutlich freizügiger zeigen als andere. Damit öffnet man auch dem deutschen Interessenten Tür und Tor, denn was er bei einer deutschen Onlineapotheke nicht bekommt, bestellt er halt bei einer niederländischen, luxemburgischen oder kanadischen Apotheke.
Damit ist allerdings auch eine Gefahr verbunden. Die entsteht nicht nur daraus, dass die einzelnen Wirkstoffe auf dem internationalen Parkett völlig unterschiedliche Handelsnamen haben, sondern auch anders dosiert sind. Hier sollte man vor der Anwendung genau schauen, dass man sich nicht versehentlich eine Überdosis verpasst! Auch die Inhaltsstoffe weichen voneinander ab, sodass hier ein deutlich erhöhtes Allergie- und Abhängigkeitsrisiko besteht.


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