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Blut spenden – ein halber Liter rettet Menschenleben

Wer Blut spenden möchte, kann dies bei einem zugelassenen Blutspende-Dienst tun. Dabei kann man sich zwischen einer Vollblutspende und einer Blutplasmaspende entscheiden. Einige Dienste zahlen eine Aufwandsentschädigung.

Wenn Menschen Blut spenden, tun sie dies aus unterschiedlichen Gründen. Die einen spenden vor einer schweren Operation Eigenblut, das während des Eingriffs dem Blutkreislauf zugeführt werden kann. Dies geschieht in Fällen, in denen der Patient eine äußerst seltene Blutgruppe hat oder bereits vor der geplanten Operation klar ist, dass während des Eingriffs die Zugabe von Konserven nötig sein wird. Eigenblut wird vom Körper optimal aufgenommen, ohne ihn zu belasten.

Andere Menschen möchten Blut spenden, um einen sinnvollen Betrag zu leisten. Ihre Spende wird in der Regel nach schweren Unfällen und bei Operationen benötigt oder aber in der Pharmaforschung eingesetzt. Mit einer Spende kann man so nicht nur Leben retten, sondern fördert auch aktiv die Suche nach neuen Heilmitteln in der Medizin.

Ein potenzieller Spender kann sich für die traditionelle Vollblutspende entscheiden oder Blutplasmaspender werden. Bei der Vollblutspende wird dem Körper ein halber Liter Blut über die Ellenbogenvene entnommen. Da der Körper den Blutverlust anschließend ausgleichen muss, sind Blutspenden nur im Abstand von mindestens acht Wochen möglich. Ideal sind vier bis sechs Spenden pro Jahr. Universalspender mit der Blutgruppe Null negativ sind dabei besonders gern gesehen. Blutplasmaspenden sind weniger belastend für den Körper, da dem Blut lediglich ein Teil des Plasmas entzogen wird. Das Blut wird anschließend in den Blutkreislauf zurückgeleitet. Der Körper gleicht diesen Plasmaverlust innerhalb weniger Tage wieder aus. Dennoch sollte man nicht häufiger als einmal pro Woche Blutplasma spenden.

Wer Blut spenden möchte, sollte volljährig und bei guter Gesundheit sein. Als Spender scheidet aus, wer an chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Hepatitis, HIV und Diabetes oder an einer akuten Infektion leidet. Menschen, die zum Zeitpunkt der Spende oder regelmäßig Medikamente einnehmen, kommen als Spender ebenfalls nicht infrage. Daneben scheiden auch bestimmte Risikogruppen aus. Zugelassene Blutspende-Dienste veranstalten in jeder größeren Stadt mehrmals pro Jahr Blutspendetage. Die aktuellen Termine kann man entweder telefonisch erfragen oder der Tageszeitung entnehmen.

Was bedeuten die grünen Links? von Lothar Rose  
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