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Blutzucker messen und Diabetes Mellitus.

Bei der Erkrankung Diabetes Mellitus dient das Blutzucker messen zur Bestimmung der Konzentration des Zuckers in der Blutbahn.

Blutzucker messen dient zur Diagnose und gezielten Therapie der Erkrankung Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus ist eine in der westlichen Welt stark verbreitete Krankheit, im Volksmund wird sie auch als Zuckerkrankheit bezeichnet.

Der Diabetes Mellitus kann entweder durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst werden, dann spricht man vom Diabetes Mellitus Typ 1. Oder aber durch Überernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel verursacht werden, dann bezeichnet man die Krankheit als Diabetes Mellitus Typ 2. Diabetes Mellitus des Typs 2 tritt häufiger auf. Er wird durch Übergewicht, Überernährung, Bewegungsmangel begünstigt. Der Diabetes Mellitus Typ 2 entwickelt sich meist im höheren Alter. Allerdings gibt es eine Zunahme an jungen Erkrankten, was häufig auf einseitige, zuckerreiche Ernährung zurückgeführt wird. Durch Blutzucker messen kann man den Diabetes diagnostizieren. Dazu benötigt man: Hautverträgliches Desinfektionsmittel, eine so genannte Stechhilfe, Teststreifen, ein Blutzuckermessgerät sowie Tupfer und evtl. ein Pflaster.

Blutzuckermessgeräte haben heutzutage etwa die Größe eines Handys, sie lassen sich bequem überall mit hinnehmen. Sie sind ebenso wie die dazugehörigen Teststreifen, die Stechhilfe und das übrige Material in jeder Apotheke rezeptfrei käuflich zu erwerben. Wenn Sie sich mit der Stechhilfe in den Finger gestochen haben, pressen sie sanft einen Blutstropfen aus der Wunde, wischen diesen Blutstropfen nun mit einem Tupfer ab und pressen erneut sanft einen Tropfen Blut hervor. Diesen Tropfen tragen Sie auf den Teststreifen, den sie vor dem Stechen in das Blutzuckermessgerät stecken sollten, auf. Nun warten Sie einige Sekunden bis das Gerät den Blutzuckerwert ermittelt hat. Der beim Blutzucker messen ermittelte Wert gibt die Konzentration des Zuckers in Milligramm pro Deziliter an (mg/dl) und sollte im Bereich zwischen 50 mg/dl und 140 mg/dl liegen. Ist der angegebene Wert unter 50 mg/dl, kann man von einer Unterzuckerung ausgehen und Sie sollten dringend etwas essen (z.B. eine Banane, Joghurt, Traubenzucker), denn es besteht die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs. Liegt der ermittelte Wert über 140 mg/dl ist es eine Überzuckerung. Eine ständige Überzuckerung kann schwere Langzeitschäden verursachen, wie z.B. Schädigungen der Gefäße und Nerven.

Wenn sie beim Blutzucker messen Werte außerhalb des Normbereichs (50mg/dl-140mg/dl) ermitteln, sollten Sie ihren Hausarzt aufsuchen, um sich beraten und weitere Untersuchungen durchführen zu lassen.

Was bedeuten die grünen Links? von Oliver Lemke  
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