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Der Griff zum Trocken Rasierer ist eine Frage des Typs

Trocken Rasierer sind praktisch und zeitsparend. Vor allem schützt der Elektro-Rasierer vor Schnittwunden beim Rasieren, denn eine superdünne Scherfolie hält die Rasiermesser auf Abstand zur Haut.

Lästige Bartstoppeln verschwinden, die Gesichtshaut wird glatt: Diesen Effekt erzielt der Mann sowohl bei der Nassrasur als auch mit dem Trocken Rasierer. Allerdings ist das Ergebnis bei der Nassrasur nachhaltiger: In diesem Fall schneiden die Klingen die Barthaare direkt auf der Haut ab. Dies hat zur Folge, dass auch Stunden nach der Nassrasur der Eindruck von einer glatten Haut derselbe ist wie bei einer soeben erfolgten Trockenrasur. Männer mit starkem Bartwuchs neigen eher zur effektiveren Nassrasur; solche, die an Akne oder Ekzemen leiden, entscheiden sich eher für die elektrische Variante. Letztendlich ist es eine Typfrage, ob er zu Schaum oder Rasierseife, Pinsel oder Rasiermesser greift oder zum Elektrogerät. Vor allem die Männer, die eine empfindliche Haut haben, treffen mit dem Elektro-Rasierer wegen der Verletzungsgefahr die bessere Wahl. Außerdem machen Rasierzubehör-Hersteller mit Kompromiss-Varianten auf sich aufmerksam, verweisen auf den Elektro-Rasierer, der nass werden darf und den man auch während der Dusche benutzen kann oder auf den Nass-Rasierer mit eingebautem Motor.

Rotierende Klingen wurden von einem mechanischen Aufziehmotor angetrieben: Das war das Kennzeichen der ersten Trocken Rasierer. In den 1930er Jahren kam der erste Elektro-Apparat auf den Markt, 20 Jahre später war er auch in Deutschland gang und gäbe. Statistiken zufolge rasiert sich ein Mann im Laufe seines Lebens ungefähr 21.000 Mal und wendet dafür 3.500 Stunden Zeit auf. Rasiert haben sich übrigens schon die alten Ägypter: Sie benutzten Rasiermesser aus Kupfer oder Bronze, im 17. Jahrhundert wurde das Klapp-Rasiermesser aus Edelstahl erfunden. Seinerzeit ging man zum Barbier; eine Möglichkeit, die auch heute wieder in Mode gekommen ist, sich auswärts beim Friseur nass rasieren zu lassen.

Egal, ob man sich für die nasse oder trockene Variante entscheidet, das Procedere beim Rasieren bleibt gleich: Zuerst kommen die Wangen an die Reihe, dann der Hals, zum Schluss die Stoppeln an der Oberlippe und am Kinn. Dabei sollte die Haut mit der freien Hand gespannt werden. Den besten Effekt erzielt man, wenn man gegen den Strich rasiert. Danach sollte das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen und eventuell ein After Shave aufgetragen werden: Das unterstützt nicht nur die Regeneration der Haut, es riecht auch gut.

Was bedeuten die grünen Links? von Oliver Lemke  
Kommentare
Bisherige Kommentare: 1
Autor: geofix [Gast]
geschrieben am 13:08:43 15.08.2009

Und 21000 Mal muss man sich ärgern!!!!!!!!!!!

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