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Klassische Homöopathie – die natürliche Alternative

Gesund werden, ohne den Körper mit starken Medikamenten zu belasten, ist keine Unmöglichkeit. Immer mehr Menschen entscheiden sich bei Krankheiten für die Klassische Homöopathie und damit für eine schonende Medizin.

Seit über 200 Jahren ist die klassische Homöopathie als alternative Heilmethode zur Hausmedizin bekannt. Grundlage einer jeden homöopathischen Behandlung ist das Prinzip „Gleiches mit Gleichem“ heilen. Denn homöopathische Medikamente enthalten je nach Krankheitsbild, bei dem sie angewendet werden, Bestandteile, die die gleichen Symptome erzeugen wie die Krankheit selbst. Diese Bestandteile sind in homöopathischen Medikamenten jedoch stark verdünnt, sodass die klassische Homöopathie eine sehr schonende Heilmethode ist. Hinzu kommt, dass ein homöopathisches Mittel nicht die Krankheit selbst bekämpft, sondern den Körper zur Selbstheilung anregt und das Immunsystem stärkt.

Die Symptome werden also nicht unterdrückt, wie es bei vielen herkömmlichen Medikamenten der Fall ist. Homöopathen sehen jede Krankheit als individuellen Zustand des Menschen an. Im Idealfall hat der Mensch nach der homöopathischen Lehre viel „Lebenskraft“, die ihn gesund hält. Durch eine ungesunde Lebensweise, zum Beispiel Bewegungsmangel sowie falsche Ernährung, kann diese Lebenskraft abnehmen. Aber auch psychische Faktoren spielen für die Gesundheit eine wichtige Rolle. So können Kummer, Stress und Sorgen ebenso Krankheiten auslösen. Die klassische Homöopathie soll dem Menschen dabei helfen, sein Gleichgewicht wiederzufinden und zu mehr Lebenskraft zu finden. Für jedes Krankheitsbild kann der Homöopath ein passendes, individuelles Mittel verschreiben. Doch nicht nur die Zusammensetzung von homöopathischen Medikamenten, sondern die gesamte Behandlungsweise macht den Erfolg der Homöopathie aus. Dem Patienten werden zu Therapiebeginn Fragen gestellt, die zunächst ungewöhnlich erscheinen, aber für den positiven Therapieverlauf wichtig sind. Der Patient soll bei einer homöopathischen Therapie das Umdenken und eine wirkungsvolle Selbstbeobachtung erlernen und auf die Zeichen seines Körpers achten.

Vier Wochen nach dem ersten Gespräch ist in der Regel ein erneutes Treffen mit dem Homöopathen sinnvoll. Wie schnell eine Linderung der Beschwerden eintritt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Von einer vorläufigen „Verschlimmerung“ der Symptome sollte man sich bei Therapiebeginn auf keinen Fall abschrecken lassen, da dies ein Zeichen dafür ist, dass der Körper auf das homöopathische Mittel reagiert.

Was bedeuten die grünen Links? von Oliver Lemke  
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