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Jobs in Berlin: der Winter und der Arbeitsmarkt

Das Wetter wirkt sich stärker auf den Arbeitsmarkt aus, als manch einer glauben mag. So hatte der Winter in Berlin keine unerheblichen Auswirkungen auf den dortigen Stellenmarkt.

Der strenge Winter hat sich auf den Arbeitsmarkt in der Region Berlin ausgewirkt. Viele Jobs in Berlin fielen den kalten Temperaturen zum Opfer, berichtet die „Berliner Morgenpost“ in ihrer Internet-Ausgabe. Die besonders niedrigen Temperaturen, so meldet die Bundesagentur für Arbeit (BA), haben vor allem in der Bauindustrie einige Arbeitsplätze vernichtet. Die Arbeitslosenquote in der Hauptstadt wuchs deutlich an, liegt aber immer noch unter der vom Januar 2008. Die Arbeitslosenzahl in Berlin ist Zu Beginn des Jahres 2008 angestiegen. Ende Januar waren 238.652 Menschen an der Spree erwerbslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Dies waren 20.462 Frauen und Männer mehr als im Dezember, aber 13.668 weniger als im Januar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Punkte auf nun 14,2 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte die Quote allerdings noch bei 15,0 Prozent gelegen. Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch vom Berliner Arbeitsmarkt: Ende Januar waren in der Hauptstadt 32.079 offene Stellen gemeldet, das waren 1551 mehr als vor einem Jahr.

Auch in Brandenburg ist die Arbeitslosenzahl zum Beginn dieses Jahres deutlich gestiegen. Ende Januar waren bei den Arbeitsagenturen 183.261 Menschen erwerbslos gemeldet, 21.044 mehr als im Dezember, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Berlin erklärte. Binnen Monatsfrist stieg die Arbeitslosenquote von 12,0 auf 13,6 Punkte. Im Januar 2008 stand sie aber noch bei der Marke von 14,7 Prozent. Damals wurden 199.074 Arbeitslose verzeichnet. Die Regionaldirektion zählte im Januar auch einen Anstieg der offenen Jobs um 2353 auf 13.889. Zeitgleich wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 43.055. Im abgelaufenen Jahr waren in Berlin und Brandenburg 1,862 Millionen Menschen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen tätig; dies sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bemerkenswert ist das Verhältnis von ungeförderten zu geförderten Stellenangeboten im Ländervergleich. Während in Berlin nur etwa jede vierter Job ungefördert ist, ist in Brandenburg immerhin noch beinah jede zweite Stelle ungefördert.

Was bedeuten die grünen Links? von Johannes Kaiser  
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