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Schwackeliste
Nutzen Sie die Schwackeliste bei Ihren Autogeschäften
Mit der Schwackeliste bekommt man einen Überblick darüber, wie viel der eigene PKW noch wert ist. Dies ist ein wichtiger Anhaltspunkt beim Autoverkauf. Wenn man sein Auto verkaufen möchte, ob nun von privat zu privat oder es bei einem Autohaus in Zahlung gibt, ist es hilfreich, sich vorher in der Schwackeliste zu informieren, was der eigene PKW noch wert ist. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Preisbestimmung. Schließlich möchte man ja für sein altes Auto nicht zu wenig bekommen.
Aber auch eine viel zu hohe Verhandlungsbasis ist dem Verkauf abträglich, weil sich am Ende vielleicht gar keiner meldet. Die Schwackeliste hilft hier, genau die richtige Balance zu halten zwischen übertriebenem und viel zu niedrigem Preis. Somit wird ein Autoverkauf wesentlich kalkulierbarer. Wer einen Blick in die Schwacke Liste werfen möchte, kann dies ohne weiteres im Netz erledigen. Auf manchen Seiten wird die Autowertbestimmung sogar kostenlos angeboten. Wer nun den Wert seines alten Gebrauchten Wissen möchte, muss einige Daten zur Hand haben, damit man den Eintrag in der Liste findet. So ist zum Beispiel das Datum der Erstzulassung unbedingt erforderlich, da ein Auto mit steigendem Alter selbstverständlich an Wert verliert. Auch ist der Hersteller und der Autotyp wichtig, damit man eine Neuwertbestimmung machen kann. Vom damaligen Neupreis ausgehend wird dann die Berechnung des heutigen Preises gemacht.
Besondere Ausstattungsmerkmale geben ebenfalls einen Anhaltspunkt in der Gebrauchtwagenbewertung. Wenn ein Wagen eine gewisse Sonderausstattung hat, ist er selbstverständlich mehr wert als nur in der Grundausstattung. Man muss dazu sagen, dass die Schwackeliste zwar von allen Gebrauchtwagenhändlern als offizieller Wertmaßstab anerkannt wird, aber trotzdem nur den ungefähren Wert widerspiegelt. Der wahre Preis kann durchaus darüber oder darunter liegen. Wer beim Autokauf zum Beispiel gut handelt, holt vielleicht einige hundert Euro heraus und hat somit ein echtes Schnäppchen gemacht. Man kann sagen, dass die Schwackeliste mittlerweile eine Institution geworden ist, die von der Autohändlerbranche ausgiebig genutzt wird. Sie ist überall anerkannt und dient auch bei Inzahlungnahmen als ein guter Maßstab und auch als Werbemittel, wenn die Firmen mit Zahlungen über Schwackeliste locken. Trotzdem kann wie oben bereits beschrieben all dies nur ungenau sein. Bei Verkäufen von privat an privat können durchaus Preise entstehen, die stark von der Schwackeliste abweichen. Da hat dann entweder der Käufer oder der Verkäufer ein sehr gutes Geschäft gemacht.


Das man den Wert aus der Schwackeliste teilweise kostenlos bekommt, stimmt nur bedingt. Die meisten kostenlosen Angebote sind auf Basis der DAT Bewertung und die berücksichtigt erstens keine Sonderausstattungen (was aber extrem wichtig ist) und zweitens zeigen die nur den Preis, den mit der Händler für meinen "Alten" zahlt.
Einen "echten" Schwacke-Preis bekommt man nur kostenlos, wenn man z.B. Kunde bei bestimmten Versicherern ist. Bei der Barmenia bekommt man eine Schwacke Bewertung kostenlos, wenn man bereit ist, seine persönlichen Daten zum Zweck eines Angebots abzugeben.
Ich habe vor etwa einem halben Jahr das Geld für eine Schwacke Bewertung investiert und habe daraufhin meinen Wagen sehr gut verkaufen können (viel Sonderausstattung). Die knapp 8 Euro waren es allemal wert.